Probezeit-Stress?
Manche denken:
- War`s das jetzt?
- Verliere ich mein Führerschein?
- Wie soll ich das meinen Eltern erklären?
- Warum passiert das ausgerechnet mir?
Lass mich dir zuerst etwas sagen: Du bist nicht der erste Mensch, dem das passiert.
Und du wirst definitiv nicht der letzte sein.
Fehler passieren. Manchmal reichen Sekunden. Manchmal schlechte Entscheidungen. Manchmal einfach Unachtsamkeit. Entscheidend ist nicht nur, was passiert ist. Entscheidend ist, was du jetzt daraus machst.
.

Wann musst du überhaupt zum ASF?
Ein ASF wird angeordnet, wenn es während der Probezeit zu bestimmten Verstößen gekommen ist.
Typische Gründe:
Ein A-Verstoß
- Handy am Steuer
- Rotlichtverstöße
- Geschwindigkeitsverstöße
- gefährlcihe Verkehrsvertöße
Zwei B-Verstöße
- Technische Mängel
- Fahrzeugbezogene Verstöße
- wiederhlte kleinere Verstöße
Was du unbedingt wissen musst
Wenn ein ASF angeordnet wird:
Deine Probezeit verlängert sich automatisch
Du musst die gesetzte Frist einhalten
Wer nicht reagiert, riskiert den Entzug der Fahrerlaubnis
Deshalb:
- Nicht verdrängen.
- Nicht warten
- Nicht hoffen, dass es verschwindet
- Sofort handeln

Wie läuft das ASF ab?
Die wichtigste Nachricht zuerst:
Es gibt keine Prüfung.
Niemand versucht, dich durchfallen zu lassen. Niemand wartet darauf, dir den Führerschein wegzunehmen.
Das Seminar ist gesetzlich geregelt und besteht aus mehreren Bausteinen:
1. Vier Gruppensitzungen Vier Termine. Jeweils 135 Minuten. Wir sprechen über Situationen aus dem Straßenverkehr. Über Fehler. Über Entscheidungen. Und darüber, wie man verhindert, dieselben Fehler nochmal zu machen.
2. Beobachtungsfahrt Zwischen der ersten und zweiten Sitzung findet eine Fahrprobe statt. Und bevor dein Puls steigt: Das ist keine Prüfungsfahrt. Du fährst. Wir beobachten. Danach sprechen wir darüber. Ohne unnötigen Druck.
3. Anwesenheit Hier gibt es nur eine wirklich harte Regel: Du musst vollständig teilnehmen. Wer fehlt oder erhebliche Teile verpasst, muss unter Umständen erneut beginnen.

Mein Ansatz als Seminarleiter
Ich arbeite jeden Tag mit Menschen.
- Mit Fahranfängern.
- Mit Menschen unter Druck.
- Mit Menschen, die Fehler gemacht haben.
- Und mit Menschen, die einfach wieder nach vorne wollen.
Deshalb gibt es bei mir:
- Kein Anschreien.
- Kein Vorführen.
- Kein erhobener Zeigefinger.
Wir sprechen auf Augenhöhe. Wir analysieren gemeinsam.
Und wir schauen nach vorne.
Denn ganz ehrlich:
Du bist nicht der einzige Mensch auf dieser Welt, bei dem nicht alles perfekt läuft.
Noch etwas Wichtiges
ASF-Seminare werden aktuell nicht direkt über ReDrive am Lech angeboten. Ich bin jedoch ASF-Seminarleiter und führe diese Seminare regelmäßig im Rahmen meiner Tätigkeit in der Fahrschule durch, bei der ich beschäftigt bin.
Wenn du also gerade Post von der Behörde bekommen hast: Dann bist du trotzdem nicht falsch hier.
Manchmal braucht man einfach jemanden, der einem sagt:
„Okay. Ist scheiße gelaufen. Jetzt lösen wir es.“
